"Aktion Herzenswunsch"

Bereits im Schuljahr 2009/2010 haben Schülerinnen der Klasse 7 in Begleitung der Schulsozialarbeiterin Carmen Bücheler das Projekt „Aktion Herzenswunsch“ mit den Tuttlinger Altenzentren Bürgerheim und St. Anna der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn gestartet. Bei dem besagten Projekt wurden alle Bewohnerinnen und Bewohner von den Schülerinnen, soweit dies möglich war, nach ihrem persönlichen „Herzenswunsch“ befragt. Dies ist ein Wunsch, der schon lange gehegt wird und der vor allem mit Zeit, mit Ideen und mit Zuwendung zu erfüllen ist. Das Projekt bzw. die Umsetzung und Erfüllung der Wünsche lief im Schuljahr 2010/2011 mit den beteiligten Schülerinnen weiter. Über die Altenzentren wurden auch Sponsoren gesucht, denn „Herzenswünsche“ waren nicht immer nur durch ehrenamtliches Engagement zu erfüllen.

Impressionen aus dem Projekt:

 

 

Das Projekt „Aktion Herzenswunsch“ wurde mit Beendigung des Schuljahres 2010/2011 abgeschlossen.

Wobei keineswegs die Beziehung abgebrochen werden soll. Die Schülerinnen haben bereits gefragt, ob sie eigenständig kennen gelernte Bewohner besuchen dürfen etc.

Projektidee bzw. Förderungsbegründung:

Da das beschriebe Projekt sowohl für die teilnehmenden Schülerinnen als auch für die Bewohner und Bewohnerinnen der Altenheime als außerordentliche Bereicherung empfunden wurde, sollen die Kooperationen zwischen der Schillerschule und den Altenheimen aufrecht erhalten bzw. vertieft werden. Die beiden Institutionen sind sich einig, dass es weitere Kooperationsprojekte geben soll. In der ersten Schulwoche des Schuljahres 2011/2012 wird es eine Besprechung der Institutionen geben, um die konkrete weitere Form der Kooperation zu besprechen. Das Motto „Lebensqualität im Alter“ mit verschiedenen Facetten soll dabei aufgegriffen werden.

 

"Jung und alt begegnen sich"

 

Entstehung des Projekts:

Das Projekt läuft bereits seit dem Schuljahr 2009/2010 mit der finanziellen Unterstützung der Bürgerstiftung Tuttlingen. Das Projekt stieß bei allen Beteiligten auf großen Zuspruch und die Begegnungen zwischen den Generationen in dieser Form sind nun nicht mehr wegzudenken. Die Nachhaltigkeit des Projekts zeichnet sich ab, indem sich bereits eine neue bzw. nachfolgende fünfte Klasse in das Projekt integriert hat. Auch diese Schülerinnen und Schüler haben viele Ideen sich in praktischen Aktionen der älteren Generation annähern zu können. Die „ersten“ Fünftklässler im Projekt besuchen mittlerweile die Klassenstufe sieben und haben sich nun andere Schwerpunkte im Projekt gesetzt und werden Begegnungen in Form von Medienprojekten ermöglichen (Internetcafé, Handykurse etc.) sowie Einzelkontakte zwischen Schülerinnen und Schülern und Seniorinnen und Senioren intensiviert werden sollen. Die Begegnungen und Aktionen mit der Klassengemeinschaft werden wie bereits erwähnt von der neuen Klasse 5b mit dem Klassenlehrer Herr Stehle und der Schulsozialarbeiterin Frau Bücheler fortgeführt.

 

Begründung des Projekts:

Durch den direkten Kontakt mit älteren Menschen können sich soziale Kompetenzen der Kinder trainieren lassen. Kinder sollen durch Engagement die Anerkennung und Freude der Senioren gewinnen. In den einzelnen Treffen können sich Kinder in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Respekt, Toleranz, Akzeptanz usw. üben. Des Weiteren ist wichtig, dass eine Annäherung zwischen Kindern und Senioren stattfindet, was dazu führen sollte, dass Vorurteile beiderseits abgebaut werden. Im Zuge des demographischen Wandels erschien es uns als sinnvoll, dass sich verschiedene Generationen kennen und schätzen lernen.

Die Begegnung soll bei diesem Projekt im Fokus stehen. Denn Begegnung ist die Grundlage aller Integration, eröffnet Raum und Gelegenheit für Kontakte, Gemeinschaft und Geselligkeit, fördert das Verständnis zwischen Menschen, lässt Zuneigung zu, ist Austausch von Ansichten und Umgang mit Pluralität, ermöglicht Neues, eröffnet Möglichkeiten und Gelegenheiten Hilfe und Unterstützung zu erhalten und zu empfangen.

Die Kinder sollen in der Begegnung durch Engagement und Sozialkompetenz als Klassengemeinschaft die Anerkennung und Freude der Senioren gewinnen. In den einzelnen Treffen können sich die Kinder in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Respekt, Toleranz, Akzeptanz etc. üben. Im Zuge des demographischen Wandels erschien es uns als sinnvoll, dass sich verschiedene Generationen kennen und schätzen lernen.

 

 

Kooperationen im Projekt:

Ermöglicht werden diese Begegnungen durch folgende Kooperationspartner:

 

- Fachlehrkräfte

 

- Ortsseniorenrat

 

- Haus der Senioren

 

- Seniorennetzwerk

 

- Bürgerstiftung

 

Überblick über den bisherigen Verlauf

Juli 2009:

Vorbereitungen in der Projektwoche für die erste Begegnung

 

21. Juli 2009: Erste Begegnung im Haus der Senioren -

Die Schüler haben Kuchen gebacken, Dekorationen gebastelt und Volkslieder einstudiert

 

05. Oktober 2009: Spielenachmittag im Haus der Senioren -

Spiele, der garantierte Spaß für alle Generationen!

 

23. November 2009: An die 50 Tuttlinger Seniorinnen und Senioren besuchen die Schillerschule

Auf dem Programm stand eine Schulführung, gemeinsames Singen, Zubereitung von Brotgesichtern in der Schulküche sowie gemütliches Beisammensein

 

 

07. Dezember 2009: Mitgestaltung der Weihnachtsfeier des Ortsseniorenrates

 

 

14. Dezember 2009: Jung und Alt filzen gemeinsam mit der Hauswirtschaftslehrerin Julia Haffa Weihnachtsschmuck im Elias-Schrenk-Haus.

 

 

01. März 2010: Frau Langenbach macht mit Jung und Alt Sitztänze im Haus der Senioren

 

 

28. Juni 2010: „Schwäbische Küche“ in der Schillerschule -

Jung und Alt schaben zusammen Spätzle

 

14. Juli 2010: Grillfest mit Schulführung in der Schillerschule

 

19. Januar 2011: „Wer wird Millionär?“ im Haus der Senioren

 

23. Februar 2011: Mitgestaltung der „Hausfasnet“ im Haus der Senioren

 

11. Mai 2011: Mitwirken bei der Aktion „Barrierefreie Stadt“

 

18. Mai 2011: Mitgestaltung des internationalen Frühlingsfestes im Haus der Senioren

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b und 7c der Schillerschule freuen sich auf weitere Begegnungen mit den Tuttlinger Senioren und haben noch viele weitere Ideen für gemeinsame Aktionen!

 

 

Zeitungsartikel

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2011-09-07 Generationenbegegnung.pdf
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